DSC Wanne-Eickel bezwingt den Kirchhörder SC mit 2:1

Voller Einsatz: Sebastian Westerhoff (r.), hier gegen Kirchhördes David Wawrzynczok.

Fußball-Westfalenligist DSC Wanne-Eickel hat gegen den Kirchhörder SC den zweiten Dreier der Saison geholt, sich mit 2:1 durchgesetzt.

DSC Wanne-Eickel - Kirchhörder SC 2:1 (1:0).

Den Applaus für den zweiten Heimsieg nahmen die Spieler des DSC Wanne-Eickel gerne entgegen. 2:1 hatten sie gegen den Kirchhörder SC gewonnen, sind nach fünf Spieltagen noch ungeschlagen. Ihr Trainer, Holger Flossbach, war aber trotzdem etwas nachdenklich – über das, was sein Team vor dem gegnerischen Tor versäumt hatte.

„Wir haben genug Möglichkeiten“, so Flossbach, „um mit drei oder vier zu null zu führen und dann Ruhe zu haben.“ Aber: „Das bleibt unser Manko, dass wir fahrlässig mit unseren Torchancen umgehen.“

Erstmals spielte Sebastian Westerhoff in der Offensive des DSC Wanne-Eickel, war als Vorlagengeber und auch mit eigenen Gelegenheiten an vielen Offensivaktionen beteiligt. Im offensiven Mittelfeld bot Holger Flossbach zudem Sven Preissing auf, Mathias Tomaschewski bildete bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung mit Dzenan Pilica die Doppelsechs. Über die gesamte Spielzeit ließen die Wanner wenig zu. Ihre eigene Offensive nahm ab der 20. Minute Fahrt auf, als Stephen Lorenzen es zunächst aus spitzem Winkel versuchte und Sebastian Westerhoffs Freistoß am Tor vorbeiflog (24.).

Sven Preissing trifft zur Führung für den DSC Wanne

Im Sturm mussten die Wanner früh umstellen, weil Dawid Ginczek mit muskulären Problemen passen musste, für ihn kam Peter Rios (29.). Die Wanner machten direkt weiter Druck, Niklas Baf legte für Sebastian Westerhoff vor, der knapp verpasste. Um so genauer dann seine Vorarbeit zum Führungstreffer des DSC. Aus dem Mittelfeld spielte Westerhoff den Ball in den Lauf von Sven Preissing, der durch Kirchhördes Deckung kurvte, auch SC-Torhüter Marvin Raab aussteigen ließ und zum 1:0 der Gastgeber verwandelte. Niklas Baf setzte später noch einmal Sebastian Westerhoff in Szene, der den Ball per Fallrückzieher aber nicht aufs Tor brachte.

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit (47.) musste dann auch Mathias Tomaschewski mit Leistenproblemen raus. Für ihn kam Timo Wnuk, der nach 60 Minuten die Großchance zum zweiten Wanner Treffer hatte, bei seinem Schuss nach Zuspiel von Sven Preissing allerdings den Außenpfosten traf. (60.). Doch die Wanner hatten wieder die Richtung gefunden. In der 68. Minute passte Niklas Baf auf Peter Rios, der Kirchhördes Torhüter Marvin Raab ausguckte und ihm den Ball zum Wanner 2:0 durch die Beine schob.

DSC Wanne-Eickel lässt weitere Tormöglichkeiten aus

Danach vertieften sich die Gastgeber wieder in ihr Manko, das Chancenauswertung heißt. Nach Kirchhördes erster Chance, einem Kopfball von Roman Lizenberger an die Latte (73.), scheiterte Westerhoff mit einem Flugkopfball an Marvin Raab, der danach auch einen Kopfball von Niklas Baf parierte. Und Peter Rios hatte später freie Bahn, zögerte aber auf der linken Seite im Kirchhörder Strafraum zu lange, bis die Gäste klären konnten.

Es hätte längst alles klar sein können, aber eine Schlussspannung ersparten sich die Wanner nicht. Kirchhördes Mohamed Yarhdi bekam reichlich Zeit und Raum, um aus der Distanz zu schießen, und er drehte den Ball unhaltbar für Sören vom Winkel an den Innenpfosten und ins Tor (84.). Auftrieb bekamen aber durch den Treffer aber eher die Wanne-Eickeler. Doch Sebastian Westerhoff schoss über das Tor, Timo Wnuk scheiterte mit seinem Schuss am stark reagierenden Marvin Raab und Westerhoff spitzelte den Ball noch mal am Kirchhörder Tor vorbei.

So blieb es beim 2:1. Deutlicher ließen die Wanner die Gäste aus Dortmund in einer anderen Statistik hinter sich: Fünf Gelbe Karten bekamen die DSC-Spieler präsentiert, nur eine die Kirchhörder.

Tore: 1:0 (30.) S. Preissing, 2:0 (68.) Rios, 2:1 (84.)  

DSC: Gerlach; Gerick (80. Nolte), Schlüter, Melchner, Lorenzen - Tomaschewski (47. Wnuk), Pilica - Westerhoff, S. Preissing - Ginczek (29. Rios). 

Zusammen für den DSC – Gemeinsam für Wanne-Eickel!

Quelle: waz.de/Stephan Falk
Foto: Stephan Falk