DSC schleppt sich in die Pause

Der junge Markus Resulaj (l.) kam nach der Pause für Alex Nour, konnte aber nicht viele Akzente setzen.

Auch im Rückspiel fielen keine Tore. Der DSC Wanne-Eickel verabschiedete sich mit einem 0:0 gegen TuS Erndtebrück II als Tabellendritter in die Winterpause.

DSC Wanne-Eickel - TuS Erndtebrück II 0:0

 

DSC: Johns - Sommer (88. Nolte), Melchner, Baum, Hahn - Niedzicki, Greitemann - Aydin, Tomaschewski, Nour (46. Resulaj) - Jubt (82. Nikolay).

Mit letzter Kraft hat der DSC Wanne-Eickel die Ziellinie zur wohlverdienten Winterpause erreicht. Wie schon im Hinspiel schafften es die Schwarz-Gelben nicht, ihren sperrigen Gegner aus dem Siegerland zu knacken, und mussten sich nach einem kampfbetonten Spiel mit nur wenigen Torszenen erneut mit einem 0:0 begnügen.
„Es war das erwartet schwere Spiel. Uns fehlte eine Idee, wie wir den Gegner ausspielen könnten“, stellte DSC-Trainer Martin Stroetzel treffend fest. „Aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie ist gerannt, hat gemacht und getan.“ Das allein reichte aber nicht, um die 200 Zuschauer bei nasskaltem Wetter zu erwärmen und mit einem Sieg vielleicht doch als Tabellenführer zu überwintern.

Ein 20m-Schuss von Sebastian Greitemann, der knapp am Tor vorbeizischte (23.), und ein mit der Innenseite zu unplatziert geschlenzter Ball von Alexander Hahn (44.) – das war’s, was der DSC vor der Pause offensiv zu bieten hatte. Während Sven Jubt im Zentrum kaum verwertbare Bälle bekam, rannte sich Alex Nour ständig fest, und auch Tugrul Aydin blieb in seinen Zweikämpfen meist zweiter Sieger. Auf der anderen Seite hatte auch die Wanner Deckung um den starken Michael Baum alles im Griff und ließ kaum etwas zu. Bei Kasikcis Schuss vom Strafraumeck riss Marcel Johns die Fäuste rechtzeitig hoch (20.), und als Sebastian Sommer eine weite Flanke falsch berechnete, hatte der DSC Glück, dass Müther in der Drehung wegrutschte. Insgesamt ging das 0:0 zur Pause absolut in Ordnung.

Mit Markus Resulaj für Nour kam der DSC aus der Kabine und machte sofort Druck. Fast wäre er auch belohnt worden, doch der Gäste-Keeper kratzte Jubts Drehschuss noch von der Linie (48.), und zwei Minuten später verfehlte Mathias Tomaschewski knapp das lange Eck. Damit aber war der frische Wind auch schon verpufft. Erndtebrück dominierte die nächste halbe Stunde und hätte in Führung gehen können, als Berbers Freistoß ans Lattenkreuz klatschte (62.). Kurz darauf fand Faak bei seiner Hereingabe keinen Abnehmer, sonst wäre das 0:1 fällig gewesen. Das war allerdings die letzte brenzlige Situation vor dem Wanner Tor. In der Schlussphase blies der DSC wieder zur Attacke und hatte Pech, dass Greitemanns Kopfball vorbeistrich. Es wäre ein zwar verfrühtes, aber umso willkommeneres Weihnachtsgeschenk geworden.

 

Quelle: derwesten.de/Wolfgang Volmer
Foto: Ralph Bodemer

 

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