DSC III: Die Dritte gewinnt im Derby mit 4:2 und bleibt oben dran



Am vergangenen Sonntag kam es zum Wanner Derby zwischen den Akteuren 
des DSC und den Sportfreunden aus Wanne-Eickel.
DSC Wanne-Eickel III : Sportfreunde Wanne-Eickel III 4:2 (1:8)

Der Wettergott war wiedermal auf Seiten des Kreisliga Fussballs. Somit stand bei Sonnenschein und ca. 18 Grad einem schönen Fussballnachmittag bei Leckerem vom Grill und das ein oder andere Kaltgetränk nichts mehr im Wege…dachten alle.

 


Drittes Spiel in Folge kein Schiedsrichter

"Dies ist nun das dritte Spiel in Folge auf Seiten des DSC, bei dem kein Schiedsrichter angesetzt wurde. 
Bei so einem Derby, etwas fahrlässig!", so der Trainer Guido Reichenberg bereits vor dem Spiel.

Nach kurzer Absprache, fand man einen mutigen Mann, der das Spiel leiten wollte. 

Das Spiel startete etwas verhalten, auf beiden Seiten. Beide Mannschaften spielten taktisch abwartend und diszipliniert.

Nach einer viertel Stunde kam es zu einem Foul vor dem Strafraum der Gäste aus zentraler 
Position. Der Gelb-Schwarz Schütze, Schneider schlenzte per Direktfreistoß aus ca. 22 Meter den Ball über die gegnerische Mauer. Der Torwart konnte den Ball noch abwehren. Das Runde bekam aber bei der Abwehr sehr viel drall, sodass dieser bei Bodenberührung ins Tor rollte. Erstes Freistoßtor der Saison für den Schützen. - 1:0 16. Minute.


Kurz darauf folgte die erste Hiobsbotschaft für das Trainergespann der Heimmannschaft.
 Daniel Buschmeier, der Innenverteidiger der Hausherren verletzte sich in einem Zweikampf am Knie und fällt sehr wahrscheinlich länger aus. Somit musste umgestellt werden. 
Es kam Winiarcyk ins rechte Mittelfeld, dafür übernahm Kapitän Boulend die Position des Innenverteidigers.

"Wir haben einen breiten Kader mit Qualität, auch auf der Bank. Diese Voraussetzung braucht man, wenn man oben dran bleiben will. Ausfälle können wir zu jeder Zeit 1 zu 1 kompensieren." so der Wanner-Trainer nach dem Spiel.


Das Spiel kam auf beiden Seiten nun langsam in Fahrt. Mehrere gute Chancen auf beiden Seiten 
wurden erarbeitet, mit einem kleinen Chancenplus für die Hausherren. Von Zeit zur Zeit wurde das Spiel ebenfalls ruppiger. Die ersten Fouls wurden mit nachgehenden Diskussionen begleitet. 

Mit einer knappen Führung für den DSC ging es für beide Mannschaften in die Halbzeitpause. 






Defensivschraube wurde justiert




Boulend, der den Job des Verletzten Buschmeier in der Innenverteidigung bis dahin sehr gut ausführte, wurde von nun an von Allrounder Schneider übernommen - Boulend ging auf die 6er-Position. In der Pause verständigte sich das Trainer-Gespann mit seinem Team darauf, eine gesunde Mischung kühlen Kopf zu bewahren und gleichzeitig auf die Chance zu warten, um das heutige Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden. 

DSC-Trainer "Gerade in solch hitzigen Spielen kommt es darauf an, einen kühlen Kopf zu bewahren; sich auf keine Diskussionen und oder im schlimmsten Fall auf Handgreiflichkeiten einzulassen.

"

Nach Wiederanpfiff nahm der DSC das Heft in die Hand. Der Ball lief immer besser in den eigenen Reihen. Gerade das Kurzpassspiel, welches in der Vergangenheit zerfahren aussah, wurde heute besser umgesetzt. 

Gerade Spielmacher Tziampazakis zeigte sich heute in guter Form, nahm im Mittelfeld mit all seiner Erfahrung die Zügel in die Hand und leitete mehrere Großchancen ein.
 So auch in der 50. Spielminute. Aus einer Ballstafette im Mittelfeld leitete der Mittelfeldregisseur die Kugel mit einem gefühlvollem Flugball auf die linke Seite des gegnerischen Strafraums auf Boulend, der wiederum legte den Ball per Direktflanke quer für Heiselbetz auf. 
Heiselbetz nahm den Ball Volley mit Risiko - ein Schuss wie ein Strich aus halb rechter Position führte zum 2:0 für den DSC. Der Torwart der Gäste war ohne Chance.

 Nun häuften sich die Fouls auf dem Spielfeld. Die Aggressionen wurden heftiger, Spieler beschimpften, schupsten und schrien sich gegenseitig an.

Keine Szenen, die man im Fussball sehen möchte

Die Entscheidung fiel sieben Minuten später. Nach einem Abpraller des Gästetorwarts landete der Ball direkt vor den Füßen des Wanner-Stürmers. Dieser lies sich nicht bitten und schoss zum 3:0 ein.
Von nun an war es kein schönes Spiel mehr. Jedes Foul, jede Entscheidung des Unparteiischen wurde seitens der Gsätespieler kommentiert, diskutiert – und auch die Handgreiflichkeiten unter den Spielern wurden heftiger
, zum Ärgernis der Zuschauer…, die von Zeit zur Zeit die Spielstätte verließen. 


In der 65. Minute leistete sich der DSC eine Unaufmerksamkeit in den Abwehrreihen. 
Dies bestrafte der Stürmer der Sportfreunde aus Wanne sofort und verkürzte auf 3:1. 

Knapp acht Minuten später … 
Trottenberg, der im Strafraum durch den mittlerweile links Außen spielenden Soylu bedient wurde, setzte sich mit einer Finte gegen seinen Gegenspieler durch und netzte aus gut 11 Metern im rechten Winkel ein. 
Erneut war der Torwart der Gäste ohne Chance.

 Ab diesem Zeitpunkt nahm der DSC etwas das Tempo raus.

Das heimische Trainergespann wechselte zunächst in der 78. Minute - Kirik feiert sein Debüt und kam für Heiselbetz. In der 80. Minute kam Hauke für Tiampazakis, der im Laufe der Spielzeit oft angegangen wurde und seit der achten Minute mit einer starken Prellung an der Hand spielte. 

Dadurch, dass der DSC gefühlt zwei Gänge runter schaltete, kamen die Gäste zu mehr Ballbesitz, welches sich auch nach und nach in Chancen ummünzte. 
Die Sportfreunde gaben zu keinem Zeitpunkt auf und erhöhten nochmal das Tempo. 
In der 83. Minute wurden die Gäste durch ein Eigentor belohnt. Eine scharf in den Strafraum geschossene Hereingabe erreichte den zuvor eingewechselten Hauke, der aus vollem Lauf den Ball unglücklich im Tumult gegen Oberkörper bekam und somit unhaltbar ins eigene Netz prallte. 

Endstand nach 85 Minuten.

Nach wiederholten Aggressionen zwischen den Gäste-Spielern pfiff der Schiedsrichter zum Wohl Aller ab. Danke!

Kommenden Sonntag den 1.10. trifft der DSC III auf den VFB Börnig im Stadion an der Schadeburg
, Anstoß: 13 Uhr

 

Zusammen für den DSC – Gemeinsam für Wanne-Eickel!